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PHORMS Schüler gewinnen "Jugend forscht!"

09.03.2023
  • Gymnasium

Jugend forscht“ – Phorms Schüler gewinnen in der Kategorie Physik

Wir sind sehr glücklich verkünden zu dürfen, dass nach zwei Jahren intensiver Arbeit Ria Arora und David Jukic aus der Q4 den „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost gewonnen haben. Unterstützung bekamen sie dabei vor allem von der stellvertretenden Schulleiterin des Gymnasiums und Fachbereichsleitung MINT, Audrey Schollier. Sie konnten dabei den entscheidenden Gewinn in der Kategorie „Physik“ für sich entscheiden. Zugleich gewannen sie auch den Sonderpreis für „Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“, gestiftet von der gleichnamigen Deutschen Gesellschaft. Damit haben sie sich qualifiziert, Teil des Landeswettbewerbs zu werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden sie das Phorms Gymnasium am 29. und 30. März in Darmstadt repräsentieren.

„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Sein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, sowie junge Talente zu finden und zu fördern. Die Teilnehmer bearbeiten dabei Projekte zu von ihnen selbst gewählten Fragen aus dem MINT-Bereich. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Wettbewerbsjury präsentiert. Dafür wird eine schriftliche Arbeit verfasst und ein Stand selbst gestaltet. Auch ein mündlicher Vortrag mit anschließender Befragung ist Teil des Wettbewerbs. Bundesweit werden pro Runde mehr als 120 Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene durchgeführt. Die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe nehmen am Landeswettbewerb teil. Die Jugend forscht Landessiegerinnen und Landessieger starten dann anschließend beim Bundesfinale.

Für ihre Vorstellung beschäftigten sie sich mit dem Thema: „Selbstentwickeltes Interferometer für Hochpräzisionsmessungen“.

„Das Projekt zielt darauf ab, herauszufinden, ob es möglich ist, mit einem selbst gemachten Interferometer virale Aerosole (bspw. COVID-19 Aerosole etc.) in einem Raum nachzuweisen. Ein Interferometer nutzt die Überlagerung von Wellen zur Präzisionsmessung. Das Forscherduo hat eine Rechnungssimulation erstellt. Diese dient dazu zu sehen, wie genau das Interferometer sein muss, um das gesetzte Ziel zu verwirklichen. Eine Kalibrierung des Interferometers soll die vorhandene interferometrische Sensitivität feststellen. Dies wird ermöglicht, indem die Veränderung der Brechungsindizen von Flüssigkeiten, zum Beispiel von destilliertem Wasser, experimentell durch sichtbare Veränderungen des Interferenzmusters ermittelt werden. Bis zum Wettbewerbstag wurden noch genauere Versuche durchgeführt, um zu prüfen, ob es möglich ist virale Aerosole in einem Raum nachzuweisen.“

Wir freuen uns für Ria und David über die gelungenen Nachforschungen und den daraus resultierenden Sieg. Weiterhin wünschen wir ihnen „Viel Glück!“ Für den anstehenden Landeswettbewerb und drücken unsere Daumen.