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Kunstprojekt

26.03.2019
  • Gymnasium

Ein mächtiger Baum überzeugt die Jury

Klasse 7a des Taunus Campus gewinnt ersten Preis des Kunstwettbewerbs „Märchen, Mythen, Stories“ des Hochtaunuskreises.

(english version below)

„Wenn ein Bild und ein Kopf zusammentreffen, dann geschieht meistens etwas Interessantes“, sagt Jury-Mitglied Hans Helmut Rupp am Abend der Vernissage. Nun ist die Arbeit „The story of the dark side of the forest“, mit dem die Klasse 7a des Taunus Campus bei der Ausstellung „Kunst aus Schulen 2019, Märchen, Mythen, Stories“ vertreten ist, zwar kein Bild, sondern eine gewaltige, raumgreifende Installation aus vielen verschiedenen Materialien. Aber Stoff zur interessanten Auseinandersetzung bietet sie dadurch offensichtlich umso mehr, denn die Installation wird unter den ausgestellten Arbeiten von zwölf Schulen des Hochtaunus-Kreises während der Eröffnungsfeier mit einem ersten Preis ausgezeichnet. 500 Euro hat die Gruppe von Kunstlehrerin Miriam Marty, die das Projekt der Klasse initiiert und begleitet hatte, jetzt für einen Kunstworkshop freier Wahl zur Verfügung. Ausgelobt wurde der Preis von der Johann-Isaak-von Gerning-Stiftung des Hochtaunuskreises.

„Märchen, Mythen, Stories“, den Titel der Ausstellung hatte die 7a wörtlich genommen: Im Zentrum ihrer Arbeit steht ein alter Baum, der im größten der drei Ausstellungsräume der „Galerie Artlantis“ in Bad Homburg den gebieterischen Blickfang bildet. In seinen Zweigen hängen die Porträts von Waldwesen, teils grimmig dreinschauend, teils freundlich. Und eines weint vor Kummer sogar bittere Tränen aus Waldfrüchten.

Der Schlüssel zu all dem magisch-märchenhaften Treiben findet sich neben dem Stamm: Auf einem Lesepult aus Birkenästen liegt ein schmales Buch: „The story of the dark side oft he forest“. Dort können die Ausstellungsbesucher die Geschichte von Prinzessin Flora und Prinz Draco nachlesen; von dessen Verzauberung in das Biest Chewbacca und auch von Albu Betulix – dem weisen und weissagenden Baum.

Nicht nur die Jury überzeugt die 7a mit ihrer Installation: Den ganzen Abend über ist Albu Betulix von Besuchern umgeben, das Werk wird gelobt, besprochen, diskutiert. Und das ist vielleicht sogar das Schönste für die strahlenden Preisträger aus der 7a: Mit ihrem beeindruckenden Kunstwerk Teil einer echten, klassischen Vernissage-Party gewesen zu sein – mit allem was dazugehört: Getränken, coolem Jazz und einem interessierten Publikum.